Kommende Veranstaltungen
KoKoKom-Tagung 2026
De-Polarisierung. Neue Praktiken einladender (Wissenschafts-) Kommunikation
Wie kann Kommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung gelingen? Welche rhetorischen und sprachlichen Mittel wirken de-polarisierend? Wann stößt de-polarisierende Kommunikation an ihre Grenzen? Und wie lässt sich ein gemeinsamer Bezugsrahmen – ein Common Ground – schaffen und dauerhaft sichern?
Die interdisziplinäre Tagung unseres KoKoKom-Projekts rückt das Konzept der invitational rhetoric (Foss/Griffin) in den Fokus und fragt, wie Kommunikation als Einladung zur Verständigung gestaltet werden kann – im Klassenzimmer, auf dem Podium, in sozialen Medien oder im Parlament.
Wir freuen uns über theoretische, empirische oder praxisorientierte Beiträge aus Rhetorik, Linguistik, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie.
Die Tagung findet vom 29.-30.01.2026 am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Eberhard Karls Universität Tübingen statt. Weitere Informationen sowie ein Link zur Veranstaltungsseite folgen bald an dieser Stelle. Bis dahin finden Sie die Tagungsinformationen auf einen Blick im Call for Papers; Abstracts für Vorträge können bis zum 31. August unter anmeldung@kokokom.de eingereicht werden.
Vergangene Veranstaltungen
Prof. Olaf Kramer hielt im Rahmen des Forum Wissenschaftskommunikations 2023 in Bielefeld eine Keynote zum Thema „Jenseits des Konflikts. Grundzüge einer neuen Rhetorik der Versöhnung“. Die jährlich stattfindende Tagung ist die größte deutschsprachige zum Thema Wissenschaftskommunikation.
Mehr Informationen unter Empathie statt Lagerbildung: Wege zu einer verständigungsorientierten Wissenschaftskommunikation.
Beim LEADERSHIP FORUM 2024 in Frankfurt hielt Prof. Dr. Olaf Kramer am 14.06.2024 einen Vortrag zu: “Positionierung von Unternehmen in einer zunehmend polarisierten Welt”.
Globalisierung und Digitalisierung haben nicht nur die Geschäftswelt näher zusammengebracht, sondern auch die Polarisierung in der Gesellschaft verstärkt. Für Unternehmen wird es schwieriger, Diversität zu fördern und der Polarisierung zu begegnen. Angesichts dieser Herausforderungen drängen sich Fragen auf: Wie können sich Unternehmen in diesem Spannungsfeld erfolgreich positionieren? Wie lässt sich eine spaltende Kommunikation vermeiden und im Kontext polarisierter Debatten erfolgreich agieren? Im Vortrag wurde gezeigt, wie sich Unternehmen aus rhetorischer Perspektive in diesem Umfeld verhalten können und welche Strategien und Techniken zielführend in der Unternehmenskommunikation eingesetzt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Methoden und Verfahren der invitational rhetoric.
Das BMBF hat am 07.05.2024 alle elf Projekte, die in der Förderrichtlinie Wissenschaftskommunikationsforschung gefördert werden, zu einem Vernetzungstreffen eingeladen. Für KoKoKom fuhren Prof. Dr. Olaf Kramer, Prof. Dr. Henning Lobin, Prof. Dr. Annette Leßmöllmann und PD Dr. Lily Tonger-Erk nach Berlin. Es gab spannende Projektvorstellungen, inspirierenden Austausch und neue Impulse. Beim Walk & Talk an der Spree waren Wünsche und Ziele für die Zukunft der Wissenschaftskommunikationsforschung gefragt.
Auf dem Festival des Sprechens in Stuttgart hielt Prof. Dr. Olaf Kramer am 19.04.2024 eine Keynote zum Thema: „Jenseits des Konflikts. Grundzüge einer Rhetorik der Versöhnung.“
Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) vom 11.-13.09.2024 in Dresden war KoKoKom in zwei Vorträgen der Sektion „Genderinklusive Sprache in den Medien: Gebrauch, Diskurs, Positionierung“ / Sektion „Medienkommunikation“ vertreten:
PD Dr. Lily Tonger-Erk, Universität Tübingen:
„Triggerpunkt Genderstern. Polarisierung als Herausforderung der Wissenschaftskommunikation zu genderinklusiver Sprache“
Tim Feldmüller & Marc Kupietz, IDS:
„Was haben Gendersternchen, Kopftuch und Kükentöten gemein? Analysen zur distributionell-semantischen Ähnlichkeit polarisierender Themen“
Mehr Informationen und eine Übersicht des Tagesprogramms sind hier zu finden.
Auf der WissKomm Connected Konferenz der Transfer Unit Wissenschaftskommunikation vom 11.-12.09.2024 in Berlin war KoKoKom im interaktiven Format Meet & Connect vertreten.
Annette Leßmöllmann (KIT) diskutierte am ersten Tagungstag gemeinsam mit Konferenzgästen aus Forschung und Praxis die Ziele, Herangehensweise und Themen des Projekts.
Weitere Informationen und das Tagungsprogramm sind hier einzusehen.
Auf den SCIENCE & INNOVATION DAYS dem großen Wissenschaftsfestival Tübingens vom 15.-18.11.2024 war KoKoKom mit vertreten.
unter dem Titel: “Brücken statt Gräben – Besser streiten mit depolarisierender Rhetorik”
fand am 16.11.2024 eine Fishbowl-Diskussion statt.
Darin diskutierten PD Dr. Lily Tonger-Erk und Prof. Dr. Olaf Kramer (beide Universität Tübingen) gemeinsam mit Prof. Dr. Pia Schober und der Autorin und Aktivistin Felicia Ewert.
Mehr Informationen, sowie das gesamte Festivalprogramm sind hier einzusehen.
Bild: Friedhelm Albrecht
Das Forum Wissenschaftskommunikation fand vom 11.-12.12.2024 in Berlin statt. Wir waren mit KoKoKom vertreten. Annette Leßmöllmann (KIT), Olaf Kramer, Lily Tonger-Erk, Isolde Sellin und Selina Bernarding (Universität Tübingen) gaben dort einen Workshop zum Thema:
„Triggerpunkte: Strategien der De-Polarisierung in der Wissenschaftskommunikation“
Der Workshop fand am 12.12.2024 statt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.
Epistemische Kämpfe in polarisierten Diskursen
Unter diesem Titel fand vom 02.-04. April 2025 unsere erste KoKoKom-Tagung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt.
Auf der Tagung beschäftigten wir uns intensiv mit der Frage, wie wir in polarisierten Zeiten noch Common Ground finden können. Dabei standen Themen wie epistemische und polarisierte Diskurse, (Nicht-)Binarität von Geschlecht, Gendern, die Klimakrise und Demokratie im Mittelpunkt.