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Das Bild zeigt Prof. Olaf Kramer während eines Vortrags. Im Hintergrund ist eine Powerpoint Präsentation zu sehen.

Prof. Olaf Kramer (Tübingen) hielt im Rahmen des Forum Wissenschaftskommunikations 2023 in Bielefeld eine Keynote zum Thema „Jenseits des Konflikts. Grundzüge einer neuen Rhetorik der Versöhnung“. Die jährlich stattfindende Tagung ist die größte deutschsprachige zum Thema Wissenschaftskommunikation. 

Beim LEADERSHIP FORUM 2024 in Frankfurt hielt Prof. Olaf Kramer (Tübingen) am 14.06.2024 einen Vortrag zu: “Positionierung von Unternehmen in einer zunehmend polarisierten Welt”.

Globalisierung und Digitalisierung haben nicht nur die Geschäftswelt näher zusammengebracht, sondern auch die Polarisierung in der Gesellschaft verstärkt. Für Unternehmen wird es schwieriger, Diversität zu fördern und der Polarisierung zu begegnen. Angesichts dieser Herausforderungen drängen sich Fragen auf: Wie können sich Unternehmen in diesem Spannungsfeld erfolgreich positionieren? Wie lässt sich eine spaltende Kommunikation vermeiden und im Kontext polarisierter Debatten erfolgreich agieren? Im Vortrag wurde gezeigt, wie sich Unternehmen aus rhetorischer Perspektive in diesem Umfeld verhalten können und welche Strategien und Techniken zielführend in der Unternehmenskommunikation eingesetzt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Methoden und Verfahren der invitational rhetoric.

Das BMBF lud am 07.05.2024 alle elf Projekte, die in der Förderrichtlinie Wissenschaftskommunikationsforschung gefördert werden, zu einem Vernetzungstreffen ein. Für KoKoKom fuhren Prof. Olaf Kramer (Tübingen), Prof. Henning Lobin (IDS), Prof. Annette Leßmöllmann (KIT) und PD Dr. Lily Tonger-Erk (Tübingen) nach Berlin. Es gab spannende Projektvorstellungen, inspirierenden Austausch und neue Impulse. Beim Walk & Talk an der Spree waren Wünsche und Ziele für die Zukunft der Wissenschaftskommunikationsforschung gefragt.

Auf dem Festival des Sprechens in Stuttgart hielt Prof. Olaf Kramer (Tübingen) am 19.04.2024 eine Keynote zum Thema: „Jenseits des Konflikts. Grundzüge einer Rhetorik der Versöhnung.“

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) vom 11.-13.09.2024 in Dresden war KoKoKom in zwei Vorträgen der Sektion „Genderinklusive Sprache in den Medien: Gebrauch, Diskurs, Positionierung“ / Sektion „Medienkommunikation“ vertreten:

PD Dr. Lily Tonger-Erk, Universität Tübingen:
„Triggerpunkt Genderstern. Polarisierung als Herausforderung der Wissenschaftskommunikation zu genderinklusiver Sprache“

Tim Feldmüller & Marc Kupietz, IDS:
„Was haben Gendersternchen, Kopftuch und Kükentöten gemein? Analysen zur distributionell-semantischen Ähnlichkeit polarisierender Themen“

Mehr Informationen und eine Übersicht des Tagesprogramms sind hier zu finden.

Auf der WissKomm Connected Konferenz der Transfer Unit Wissenschaftskommunikation vom 11.-12.09.2024 in Berlin war KoKoKom im interaktiven Format Meet & Connect vertreten.

Annette Leßmöllmann (KIT) diskutierte am ersten Tagungstag gemeinsam mit Konferenzgästen aus Forschung und Praxis die Ziele, Herangehensweise und Themen des Projekts.

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm sind hier einzusehen.

Auf den SCIENCE & INNOVATION DAYS, dem großen Wissenschaftsfestival Tübingens vom 15.-18.11.2024, war KoKoKom mit vertreten. 

unter dem Titel: “Brücken statt Gräben – Besser streiten mit depolarisierender Rhetorik”
fand am 16.11.2024 eine Fishbowl-Diskussion statt. 

Das Bild zeigt die Teilnehmenden der Fishobowl Debatte nebeneinender sitzend auf Stühlen. Im Vordergrund des Bildes sind die Zuhörenden von hinten zu sehen. Sie sitzen ebenfalls auf Stühlen.  

Darin diskutierten PD Dr. Lily Tonger-Erk und Prof. Dr. Olaf Kramer (beide Universität Tübingen) gemeinsam mit Prof. Dr. Pia Schober und der Autorin und Aktivistin Felicia Ewert.

Mehr Informationen, sowie das gesamte Festivalprogramm sind hier einzusehen.
Bild: Friedhelm Albrecht

Das Forum Wissenschaftskommunikation fand vom 11.-12.12.2024 in Berlin statt. Wir waren mit KoKoKom vertreten. Annette Leßmöllmann (KIT), Olaf Kramer, Lily Tonger-Erk, Isolde Sellin und Selina Bernarding (alle Universität Tübingen) gaben dort einen Workshop zum Thema:

„Triggerpunkte: Strategien der De-Polarisierung in der Wissenschaftskommunikation“
Das Bild zeigt Selina Bernarding im Workshop. Sie steht vor einer Leinwand und doziert. Im Vordergrund sind von hinten fortografiert Menschen an einem Tisch zu sehen, die Selina Bernarding zuhören.

Der Workshop fand am 12.12.2024 statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Epistemische Kämpfe in polarisierten Diskursen

Unter diesem Titel fand vom 02.-04.04.2025 unsere erste KoKoKom-Tagung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. 

Auf der Tagung beschäftigten wir uns intensiv mit der Frage, wie wir in polarisierten Zeiten noch Common Ground finden können. Dabei standen Themen wie epistemische und polarisierte Diskurse, (Nicht-)Binarität von Geschlecht, Gendern, die Klimakrise und Demokratie im Mittelpunkt.

Das Projekt KoKoKom war durch folgende Beiträge vertreten:

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) & Prof. Dr. Olaf Kramer (Tübingen): Keynote: “Braucht Demokratie einen Common Ground? Impulse aus linguistischer und rhetorischer Perspektive”

PD Dr. Nina Kalwa (KIT) & Prof. Dr. Lily Tonger-Erk (Tübingen): Vortrag: “‘Diversitätsideologie’. Sprachliche und rhetorische Praktiken der Polarisierung in Debatten um Geschlecht und Gender”

Birgit Rapp (Tübingen): Vortrag: “Rhetorische Fragen als Trigger der Polarisierung im Genderdiskurs”

Dr. Andressa Costa (KIT) & Birgit Rapp (Tübingen): Poster: “Evidenzen für Grounding in der Geschlechterdebatte”

Dr. Tim Feldmüller (IDS) & Dr. Marc Kupietz (IDS): Poster: “Zwischen Sprache, Verboten und sozialer Veränderung. Distributionell-semantische Zugänge zu diskursiven Makrostrukturen und Bedeutungsveränderungen in polarisierten Diskursen”

Vom 30.06.-03.07.2025 fand in Birmingham die Tagung Corpus Linguistics 2025 statt. KoKoKom war mit einem Poster von Tim Feldmüller (IDS), Andressa Costa (KIT) und Marc Kupietz (IDS) vertreten: “Specifics of Language Use in a Polarized Discourse on Sex and Gender. A Distributional Approach”

In dieser Dialogveranstaltung am 23.7.2025 im Triangel Studio Karlsruhe haben wir Fragen zu Diversität, Inklusion und Gleichstellung offen, kritisch und lösungsorientiert diskutiert. Nach Impulsbeiträgen von Dr. Birgid Langer (Chancengleichheitsbeauftragte am KIT) und Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) tauschten sich die Teilnehmenden im Worldcafé-Format aus. In der anschließenden Abschlussdiskussion wurden zentrale Ergebnisse zusammengetragen und weitergedacht.

Vom 03.-04.09.2025 lud das BMFTR die Projekte der Förderrichtlinie Wissenschaftskommunikationsforschung zur 2. Statuskonferenz nach Berlin ein. KoKoKom war durch Prof. Dr. Olaf Kramer (Tübingen), Prof. Dr. Lily Tonger-Erk (Tübingen), PD Dr. Nina Kalwa (KIT) und Birgit Rapp (Tübingen) vertreten.
v. l.: Birgit Rapp, Prof. Dr. Lily Tonger-Erk, PD Dr. Nina Kalwa, Prof. Dr. Olaf Kramer

Vom 04.-05.09.2025 fand in Bayreuth die CMC-Corpora Conference 2025 statt. KoKoKom war durch ein Poster von Dr. Andressa Costa (KIT) vertreten: “Discursive Polarisation and the (Non-)Binary Spectrum. Social Media Debate on Gender Diversity”.

Vom 17.-19.09.2025 fand in Heidelberg die Jahrestagung des Netzwerks Sprache und Wissen: “Sprache und Künstliche Intelligenz” statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) vertreten: “KI und Common Ground”

Kaum ein sprachliches Thema wird so kontrovers diskutiert wie gendergerechte Sprache. Für die einen ist sie ein Schritt zu mehr Sichtbarkeit, für die anderen ein stilistisches oder politisches Ärgernis. Doch wie kann Wissenschaft zugleich inklusiv, verständlich und zielgruppengerecht kommunizieren?

Prof. Dr. Lily Tonger-Erk (Universität Duisburg-Essen) zeigt, was genderinklusive Sprache bedeutet, welche Formen es gibt – und warum sie so polarisiert.

Der Vortrag fand am 22.10.2025 online statt.

Vom 23.-24.10.2025 fand an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) die Tagung “In der Wissenskrise? Eine Debatte über Wissensprobleme der Gegenwart” statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Prof. Dr. Olaf Kramer (Tübingen) vertreten: “Rhetoriken des Wissens. Wie generative KI Fragmentierung und Polarisierung befördert”

Am 04.11.2025 war Prof. Dr. Olaf Kramer (Tübingen) gemeinsam mit Dr. Benedikt Fecher (WiD), Bastian Kremer (WiD), Dr. Felix Streiter (Carl-Zeiss-Stiftung) und Liliann Fischer (WiD, Moderation) Teil des Podiums zur Vorstellung des Wissenschaftsbarometers 2025.
Eine Aufzeichnung des Podiums ist unter folgendem YouTube-Link zu finden.

Am 21.11.2025 fand am KIT in Karlsruhe die Veranstaltung “KIT für ALLE!” statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) und Dr. Andressa Costa (KIT) vertreten: “Über Geschlecht und Gender streiten – Learnings aus der Forschung für die Praxis”

Vom 27.-28.11.2025 fand in Köln die Tagung “Wissenschaftskommunikation auf TikTok” statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) vertreten: “In der Faktenfalle? Für eine selbstbewusste Wissenschaftskommunikation”

Vom 04.-06.12.2025 fand in Heilbronn die Tagung “transformativ – Sharing Perspectives on Artificial Intelligence” von des RHET AI Centers und von experimenta statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) vertreten: “KI und Dialog”

Am 21.01.2026 hielt Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) einen Vortrag zum Thema „Does Science Communication Need a Common Ground?“ im Rahmen des Kolloquiums des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) der Universität Wuppertal.

Am 22.01.2026 gab Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT) einen Workshop zum Thema Wissenschaftskommunikation am Graduiertenkolleg Transformationen von Wissenschaft und Technik seit 1800 (twt) der Universität Wuppertal.

De-Polarisierung. Neue Praktiken einladender (Wissenschafts-) Kommunikation

Unter diesem Titel fand vom 29.-30.01.2026 unsere interdisziplinäre Tagung am Seminar für Allgemeine Rhetorik in Tübingen statt.

Wie kann Kommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung gelingen? Welche rhetorischen und sprachlichen Mittel wirken de-polarisierend? Wann stößt de-polarisierende Kommunikation an ihre Grenzen? Und wie lässt sich ein gemeinsamer Bezugsrahmen – ein Common Ground – schaffen und dauerhaft sichern?

Die interdisziplinäre Tagung rückte das Konzept der invitational rhetoric (Foss/Griffin) in den Fokus und fragte, wie Kommunikation als Einladung zur Verständigung gestaltet werden kann.

Das Tagungsprogramm ist hier zu finden.

Das Projekt KoKoKom war durch folgende Beiträge vertreten: 

Selina Bernarding (Tübingen): Poster: “Diplomatie als Vorbild? Rhetorische Techniken diplomatischer Kommunikation als Beispiele konstruktiver Aushandlung”

Dr. Andressa Costa (KIT): Poster: “Discursive Polarisation and the (Non-)Binary Spectrum: Social Media Debate on Gender Diversity”

Sarah Ebert (Tübingen), Selina Bernarding (Tübingen), Dr. Tim Feldmüller (IDS), Dr. Marc Kupietz (IDS), Birgit Rapp (Tübingen) & Prof. Dr. Susanne Winkler (Tübingen): Poster: “WIR vs. DIE in Polarizing Discourse Sequences in the KoKoKom Corpus”

Birgit Rapp (Tübingen): Vortrag: “Auf den Ton kommt es an: Emphase und Polarisierung in rhetorischen Fragen”

Vom 19.-20.03.2026 fand in Bochum der Workshop “Expressivity 2: Social Variation and Processing (Ex2:SoVaPro)” statt. KoKoKom war durch einen Vortrag von Birgit Rapp (Tübingen) vertreten: “Expressive devices as markers for polarisation in German rhetorical questions in YouTube comments and Reddit threads”

Am 19.05.2026 fand an der Universität zu Köln eine Podiumsdiskussion zum Thema “Im Gespräch bleiben: Wissenschaftskommunikation in polarisierten Debatten” statt. Dr. Andressa Costa (KIT) diskutierte gemeinsam mit Cordula Albersmann (Köln), Dr. Jana Bauer (Köln), Prof. Dr. Sophia Falkenstörfer (Köln) und Dr. Elisabeth Hoffmann (Köln). Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Britt Dahmen (Köln).